Biographie

Musik ist:

Musik ist für mich wie eine Therapie, bei welcher Freude als Medikament auf dem Rezept steht. Das Gefühl gehört zu werden, in einer lauten Welt voller Zwiespalt. Musik ist die Stimme der Emotionalität, das Ventil zu verarbeiten und die Vibration, die meinen Puls zum Schlagen bringt. Musik ist Kraft, die mit ihrer Magie die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringt und verbindet. Und vor allem kennt Musik keine Vorurteile. Für mich war sie schon immer der beste Freund und ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass Sie immer da war, wenn ich sie brauchte.

Höchste Zeit Danke zu sagen. Wem auch immer.

Der Anfang:

Im Kindergarten sang ich schon Songs nach, die mir gefielen. Ich saugte alles auf wie ein
Schwamm und performte beispielsweise “Ey of the Tiger” in einem fürchterlichem Kaudawelsch. Ich glaube im Alter von 7 Jahren bekam ich meine erste Gitarre und klassischen Unterricht, dem ich aber nur ca. ein Jahr lang Folge leistete. Ich wollte andere Dinge spielen, einfach Songs, die mir Spaß machten. Und das tat ich dann. Ich hörte mir die Songs raus und versuchte sie, so gut es ging, nachzuspielen. Es gab kein Internet in dem ich mir Tabulaturen suchen konnte. Du musstest hören und das hat sich nie geändert. Ich bin unheimlich dankbar dafür, denn somit hab ich gelernt immer auswendig zu spielen und auch bei fast allem ohne Noten mitspielen zu können.

Musikalische Reise:

Mit 15 Jahren begann ich dann eigene Songs zu schreiben und mit unserer ersten Band “Nady” produzierten wir einige Platten. Texte schreiben war und ist die reinste Psychohygiene für mich. Es spült den Dreck weg, der sich auf deinem Gehirn absetzt, ist wie Baldrian gegen deine Wut und wie ein Pflaster gegen Schmerz und Trauer. Ich schrieb einen Song, kam auf die Probe und die Anderen wussten genau, was ich wollte. Das war großartig und hielt einige Jahre an. Nach fünf Jahren war die Luft raus und wir trennten uns. Fortan spielte ich in einigen Blues-Rock-Bands und versuchte mich in mehreren eigenen Projekten. Unzufrieden und nach Erfolg strebend, kam der Absturz dann vor dem Durchbruch und nach zahlreichen akustischen Konzerten fand ich mich wieder in meiner Musik. Man sollte der Inspiration offen gegenüber stehen und dann seinen eigenen Stil entwickeln. Sich frei machen, von Stilbrüchen und Grenzen. Es muss gut klingen. Für den Zuhörer, aber in erster Linie für einen selbst. Ich glaube, dies ist die höchste Kunst. Die eigene Musik leben und mit anderen teilen zu können.
Ohne feige Kompromisse.

Der Beat geht weiter:

Millionen Zeilen entfernt und mit akustischem Gepäck geht’s jetzt erst richtig los.